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Rasenpflege

 

 

Frühjahr:

 

Im März geht es los! Sie dürfen schon mal ihren Rasen kalken.

 

 

 

Die nächsten Arbeiten beginnen erst, wenn der Rasen anfängt zu wachsen.

 

Ich weiß, das ist schwer, weil spätestens Mitte März die ersten schönen Tage kommen

 

und alle Nachbarn und Bekannten anfangen, ihren Rasen zu vertikutieren.

 

Viele streuen noch vorher Eisensulfat und vertikutieren, wenn der Rasen schön schwarz ist.

 

Jetzt müssen Sie standhaft bleiben - wahrscheinlich noch vier Wochen!

 

Aber trösten Sie sich... die Dilettanten, die ihren Rasen im März vertikutieren sind in der Regel unbelehrbar und beratungsresistent. Versuchen Sie es also gar nicht erst!

 

Eigentlich ist es ganz einfach. Durch das Vertikutieren beschädigen sie die Rasenpflanzen.

 

Bei dem Vorgang werden die Wurzeln zerschnitten/zerfetzt.

 

Die Rasenpflänzchen wachsen aber noch nicht, weil es zu kalt ist. (erst ab ca. 10 Grad)

 

Also können sich die Pflanzen nicht regenerieren und nehmen Schaden oder sterben teilweise ab.

 

Also: nur in der Wachstumsperiode den Rasen vertikutieren.

 

 

 

P.S. Für die Eisensulfat-Streuer: die Rasenpflanzen und das Moos färben sich schwarz, weil sie das Eisensulfat aufnehmen und im Blattwerk speichern.

 

Vertikutieren Sie dann und entsorgen später die schwarzen Pflanzenreste, entsorgen Sie natürlich auch den größten Teil von dem Dünger, den Sie vorher gestreut haben.

 

Eigentlich blöd, oder!?

 

Eisensulfat ist ein Kopfdünger mit viel Stickstoff. Grundsätzlich ist Dünger für den Rasen immer gut, aber mit Rasendüngern arbeitet es sich leichter.

 



 



 

Jetzt geht es weiter:

 

Die Rasenfläche nach dem ersten Mähdurchgang mit einem schnell wirkenden Rasendünger (mineralischen Volldünger) düngen.

 

Ca. 7 Tage später, wenn die Düngerperlen sich vollständig aufgelöst haben, können Sie ihren Rasen vertikutieren.

 

Es muss nicht jedes Jahr vertikutiert werden!

 

Ein Vertikutierer wurde entwickelt, um die Filzschicht im Rasen zu entfernen!

 

Eine Filzschicht bildet sich unter normalen Umständen nur alle 2-3 Jahre.

 

Ein Vertikutierer entfernt kein Moos oder Unkraut.

 

Er zerstört nur die oberflächlichen Blätter, aber die Wurzeln bleiben im Boden.

 

Was er übrigens auch mit den Rasenpflanzen macht, die das auch gar nicht so gerne mögen.

 

Wenn Sie viel Moos im Rasen haben, sollten Sie die Ursache bekämpfen,

 

dann verschwindet das Moos von alleine oder wird etwas weniger.

 

Achten Sie mal darauf: im Frühjahr haben Sie am meisten Moos im Rasen,

 

weil das Moos früher als der Rasen anfängt zu wachsen.

 

Im Sommer wächst der Rasen besser und verdrängt wieder das Moos!

 

Also, immer den Rasen fördern wo es geht.

 

Übrigens: geht es dem Rasen gut, verdrängt er auch das Unkraut.

 

 

 

Sommer:

 

Viel düngen, viel mähen – das ist gut – wächst der Rasen, werden die Unkräuter verdrängt

 

 

 

Für die ganz Schlauen - „wenn ich nicht dünge, muss ich nicht viel mähen!“

 

Stimmt, aber :

 

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Juni – Juli:

 

Den Rasen erneut mit einem organischen Dünger abstreuen. z.B. (Oscorna - Rasaflor)

 

Mineralischer Dünger ist auch möglich (NPK z.B. Blaukorn), aber organischer Dünger ist besser.

 

 

 

Herbst:

 

 

Mitte - Ende Oktober:

 

Den Rasen mit einem organischen Dünger abstreuen. z.B. (Oscorna - Rasaflor)

 

Dies ist eine ganz wichtige Düngung für die Wurzelbildung der Rasenpflanzen.

 

Keinen mineralischen Dünger verwenden, der wird nur vom Regen ausgewaschen.

 

 

 

Winter:

 

 

Füße hochlegen und die Ruhe genießen.

 

Nicht wundern, wenn der Rasen sich rötlich bis bräunlich verfärbt.

 

Das ist die normale Herbstfärbung von Rasengräser.

 

 

 

 

Pflege bei einem neu angelegten Rasen:

 

 

 Um einen dichten grünen "Teppich" zu erhalten, bedarf es bei einem neu angelegten Rasen folgender Pflege:intensives Wässern, richtiger Rückschnitt und das Düngen sind ausschlaggebend für den Erfolg.

 

 

Die Keimzeit einer frischen Aussaat beträgt ca. 8 bis 14 Tage bei idealen Bedingungen.

 

Hierbei ist dringend darauf zu achten, die Saat keiner extremen Trockenheit auszusetzen sondern intensiv zu wässern.

 

Die ideale Bewässerung nach Durchbruch der ersten kleinen Gräser beträgt 5 l Wasser viermal wöchentlich pro Quadratmeter. Lieber drei bis viermal kräftig wässern als täglich ein bisschen. Dabei ist darauf zu achten, dass keine Pfützenbildung entsteht.

 

 

Bei einer gleichmäßig grünen Rasenfläche beträgt die Bewässerungsmenge zweimal wöchentlich 10 l pro Quadratmeter.

 

In der Regel sind die Wurzeln nach vier Wochen tief genug. Nun benötigt man einmal wöchentlich 15 l pro Quadratmeter. An heissen Tagen erfreut sich ihr Rasen daran, feucht gehalten zu werden.

 

 

 

Nun zum Schnitt:

 

Die erste Mahd erfolgt bei einer Rasenhöhe zwischen 6 und 10 Zentimetern. Dabei ist zu beachten, dass die Messer ihres Mähers scharf sind und Sie Ihren Rasen NIE unter 4 Zentimeter einkürzen.

 

Ein Mulchmäher eignet sich für einen Zierrasen nur bedingt, da er das Schnittgut liegen lässt und der Rasen dadurch schneller verfilzt.

 

 

 

Die Düngung:

 

Ein Landschaftsgärtner versieht die Fläche vor der Aussaat mit einer sogenannten Grunddüngung. Nach der ersten Mahd empfiehlt sich ein mineralischer Stickstoffdünger in der Dosierung von 5 g Stickstoff pro Quadratmeter.

 

In der Zeit zwischen April bis Mitte September sollte eine Düngung in regelmäßigen Abständen erfolgen, wobei die Menge an Stickstoff nicht mehr als 10 g pro Quadratmeter im Jahr betragen sollte. Hierbei ist ein Düngewagen ein sehr hilfreiches Gerät.

 

  

 

Ihr Gärtner